Der Blog von
Twenty 5 Logistik

Themen, die uns bewegen. Teile sie gern, wenn sie auch Dich interessieren.

Die Zahl des Tages Keyfacst

 

Zahl des Tages - "3. größte Wirtschaftszweig" 

Schon gewusst? Die Logistikbranche stellt in Deutschland den drittgrößten Wirtschaftszweig dar. Nach der Automobilindustrie sowie dem Handel und vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau. Rund 293 Milliarden Euro Umsatz wurden im letzten Jahr branchenübergreifend erwirtschaftet. Zudem hat Deutschland einen 25-prozentigen Anteil des Europäischen Logistikmarktes. Das liegt sowohl an der guten geographischen Lage als auch der hohen Infrastrukturqualität und Logistiktechnologie. 

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Zahl des Tages - 53 -  „53% der Logistikbeschäftigten ist im Bereich Lager und Umschlag tätig.“

Lass uns ein Blick hinter die Struktur der Logistikbeschäftigung setzen. Hast du schon gewusst, dass etwa die Hälfte der Logistikbeschäftigten (53%) in Deutschland im Bereich Lager und Umschlag tätig ist? Hingegen gehen insgesamt 26% der Logistikbeschäftigten Transport und Zustelltätigkeiten nach und 21% ist im kaufmännischen Bereich und der Verwaltung der Branche tätig.

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Zahl des Tages - "Fast 30 Jahre Erfahrung"

Twenty 5 Logistik gibt es schon seit fast 30 Jahren! Als ehemalige Thüringer Verlagsauslieferung Langenscheidt KG damalige Tochter des Langenscheidt-Verlages entstand die heutige Twenty 5 Logistik im Jahre 1994. Seitdem entwickeln wir konstant Lösungen mit und für unsere Kunden. Ob Prozesse in der Lagerung, Kommissionierung, Versand, Retourenmanagement, Value Added Services und vieles mehr: Wir haben uns für unsere Kunden immer wieder dynamisch angepasst.

 

 

 

Zahl des Tages 17 - „+17% Beschäftigungswachstum in den letzten 10 Jahren“

Die Logistikbranche ist ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig in Deutschland, der konstant wächst. In den letzten Jahrzehnt durchlief die Branche einen Beschäftigungswachstums von über 17%. Die Erwerbstätigkeit in der Logistik beläuft sich mittlerweile  auf ganze 2,85 Mio. Arbeitskräfte.

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Zahl des Tages - 8 „Nur 8% der Logistik-Beschäftigten sind unter 25 Jahre alt.“

Nur 8% der Arbeiterinnen und Arbeiter in der Logistikbranche sind unter 25 Jahre alt. Diese Statistik führt uns den drohenden Fachkräftemangel eindeutig vor Augen. Besonders bei den Transport­ und Zustellberufen ist ein zunehmendes Problem zu erkennen, hier sind nur 3% jünger als 25. Bereits 25% der Beschäftigten in Logistikberufen sind über 50 Jahre alt. Warum vermehrt junge Menschen Vorbehalte gegenüber der Logistik haben, findest du auf unserem Blog.

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Zahl des Tages - 20,7 „Nur 20,7% Frauenanteil in der Logistikbranche.“

Es ist kein Geheimnis, dass die Logistikbranche noch immer stark männerdominiert ist. Der Frauenanteil beträgt, laut einer Studie der BVL, im Jahr 2017 nur 20,7%. Gründe dafür können veraltete Stereotype sein – so wird Logistik beispielsweise häufig mit körperlicher Arbeit verbunden. Aber wir können einen positiven Wandel feststellen: Denn Frauen sehen aktuell, laut einer Studie von Amazon, höhere Chancen für eine Karriere in der Branche als Männer. Mehr dazu findet ihr auf unserem Blog.

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Transparente Lieferketten: Chancen und Risiken einer transparenten Supply Chain

 

Die Bedeutung von transparenten Lieferketten nimmt gerade jetzt, in Zeiten während und nach der Pandemie, immer mehr zu. Eine Studie aus dem 13. Hermes-Barometer „Transparenz der Supply Chain“ zeigt auf, dass 47% der Logistiker angeben, die Relevanz sei aufgrund von Corona gestiegen. Denn eine transparente Lieferkette durch detaillierte Informationen über die Historie eines Produktes führt zu Vertrauen zwischen Lieferanten, Unternehmen und Kunden.

Aber was versteht man unter transparenten Lieferketten und Supply Chain Management? Das Supply Chain Management, kurz SCM, plant, steuert und verbessert alle Prozesse innerhalb der Versorgungskette – vom Lieferanten bis hin zum Endkunden. Ziel dabei ist es, durch optimierte Güter- und Informationsflüsse den Kundennutzen zu steigern und den Bedarf an Ressourcen zu verbessern. Sodass am Ende alle Vorgänge innerhalb der Lieferkette reibungslos und wirtschaftlich erfolgreich ablaufen. Damit dies auch geschieht, müssen alle Partner innerhalb der Kette zusammenarbeiten und sich über die Prozesse sowie mögliche Störungen stets informieren und Lösungen finden.

Es ist aber nicht nur wichtig, die Abläufe und Informationen innerhalb der logistischen Kette zu kommunizieren, sondern auch extern diese Transparenz aufzubringen.

 

 

Dies wird in Form von klaren und detaillierten Aussagen zu den Lieferketten-Abläufen eines Unternehmens intern, aber auch extern geschaffen. Dazu zählen auch Informationen zur Produktqualität, Sicherheitsstandards, Rohstoffbeschaffung, ethische Arbeitspraktiken und Nachhaltigkeit. Eine transparente Lieferkette hat viele Vorteile für ein Unternehmen. Sie bietet dem Kunden Gewissheit zu dem Produkt. Der Kunde möchte Sicherheit über die Qualität des Produktes haben und nicht an der Kaufentscheidung zweifeln. Wenn der Kunde Informationen zu einer ethisch vertretbaren Lieferkette hat, liegt die Kaufwahrscheinlichkeit höher. Ein weiterer Vorteil einer transparenten Lieferkette ist die gesteigerte Markentreue und der Gewinn von stärkeren Partnern innerhalb der logistischen Kette. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Lieferkette auf einem ethischen Fundament beruht. 

Zusammengefasst bringen transparente Lieferketten sowohl extern als auch intern sehr viele Vorteile. Eine klare Kommunikation und offene Zusammenarbeit beugt Probleme vor und schafft Impulse für Verbesserung. Zudem interessiert den Endkonsumenten immer mehr, woher seine Produkte stammen. Transparente Lieferketten bringen Vertrauen und Sicherheit. Die Bedingung dafür ist aber, dass sich die Supply Chain nicht als unmoralisch erweist. Wenn Unternehmen Zweifel daran haben, ob eine transparente Lieferkette den Endkunden nicht eher von dem Produkt abschrecken würde, als ihn von einem Kauf zu überzeugen, wird es höchste Zeit sich mit den Abläufen innerhalb der Lieferkette kritisch auseinanderzusetzen und Veränderungen einzuleiten. Schließlich ist nicht nur der wirtschaftliche Erfolg ausschlaggebend für ein fortschrittliches Unternehmen, sondern auch eine zeitgemäße und moralische Verantwortung.

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Junge Menschen stehen der Logistik skeptisch gegenüber

Eine Studie von Amazon und der Hochschule für angewandte Wissenschaft Würzburg-Schweinfurt zeigt, dass vermehrt junge Menschen Vorbehalte gegenüber logistischen Tätigkeiten aufweisen. Befragte unter 26 Jahren schätzen ihre Karrierechancen in der Logistikbranche deutlich schlechter ein als Befragte über 50. Auf einer Skala von 1 (stimme voll zu) bis 10 (stimme gar nicht zu) vergeben Jüngere 4,68 Punkte, bei der Frage, ob die Logistik Arbeits- und Karrieremöglichkeiten für Fachkräfte und Studienabsolventen bietet. Ältere beantworten dieser Frage optimistischer mit 3,68 Punkten. 

Zudem behaften sie die Tätigkeiten in der Logistik häufiger mit negativen Attributen. Unter-26-Jährige glauben vermehrt, dass es sich bei der Logistik überwiegend um körperlich anstrengende (4,07 Punkte) und monotone (4,69 Punkte) Tätigkeiten handle und meist veraltete Technologie eingesetzt werde (5,22 Punkte). Bei Älteren hat die Logistik ein besseres Image. Weniger Über-50-Jährigen stimmen der These zu, Logistik sei überwiegend körperlich anstrengend (4,48 Punkte), biete einfache, monotone Tätigkeiten (5,57 Punkte) und es würde veraltete Technik eingesetzt werden, die bei der Arbeit nicht ausreichend unterstützen würden (5,99 Punkte). Frauen hingegen haben laut derselben Umfrage ein besseres Image der Branche als Männer. 

Der Demographische Wandel in Deutschland ist weit fortgeschritten. Besonders in Hinblick auf die Altersstruktur, aufgrund der Entwicklung der Geburtszahlen und Sterbefälle. Das führt insgesamt zu einer Überalterung und Schrumpfung der Gesellschaft. Dieser Trend ist in der Logistik noch sichtbarer als im Durchschnitt. Bereits 34% der Beschäftigten sind über 50 Jahre alt. Nur 8% sind unter 25 Jahre alt. Besonders auffällig ist dieses Problem bei den Transport- und Zustellberufen.  Hier sind nur 3% jünger als 25. 

Uns zeigen die Studienergebnisse, dass es höchste Zeit ist, die junge Generation von den vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten in der Logistik zu überzeugen. Die Branche hat sich in den letzten Jahren, insbesondere aufgrund der Digitalisierung, stark gewandelt – vor allem die Aufgabenspektren und Qualifikationsanforderungen verschieben sich. Weg von einer reinen Fokussierung auf die physischen Abläufe und hin zu einem ganzheitlichen Management logistischer Abläufe. Eins gilt mehr denn je: Jobs in der Logistik sind anspruchsvoll, abwechslungsreich und können Freude bereiten. Vor allem, wenn man Logistik so definiert wie wir – als smarte Logistik.  Neugierig? Dann schau mal hier.

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Datensicherheit in der Logistik: Schutz vor Cyberangriffen gewährleisten


Ein modernes Unternehmen muss sich heutzutage mit der Digitalisierung befassen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Um die Supply Chain in der Logistik möglichst effizient zu gestalten, wird auf Technik und digitale Vernetzung gesetzt. Daten und Informationen sind zu einem essentiellen Baustein der Logistikindustrie geworden. Durch eine erfolgreiche Kommunikationsarchitektur können wichtige Informationen schnell an Auftraggeber und Kunden weitergeleitet werden. Die vielen Datenströme können jedoch auch ein Unternehmen massiv angreifbar machen, wenn es sich nicht vor äußeren Angriffen schützt. Cyberangriffe können die Lieferkette stören und Lieferprobleme sowie erhöhte Kosten verursachen. Datensicherheit gewinnt in vielerlei Branchen immer mehr an Bedeutung, so auch in der Logistik. Oder: Besonders in der Logistik. Denn tatsächlich haben sich, wie Forbes berichtet, Hacker besonders die Transport- und Logistikbranche zur Zielscheibe gesetzt und es kam schon in der Vergangenheit zu massiven Datenverletzungen in diesem Bereich. Die Zahl an Cyberattacken stieg massiv in den letzten Jahren in Deutschland. Nichtsdestotrotz verfügt nur jedes zweite Logistikunternehmen über ein Frühwarnsystem, um auf mögliche Gefahren innerhalb der Lieferkette reagieren zu können. Wie können wir uns vor solchen Angriffen konkret schützen?

 

Im ersten Schritt ist es wichtig die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Umgang mit Datensicherheit zu schulen. Denn als größte Gefahrenquelle gilt immer noch der Mensch, der durch fehlendes Wissen das Unternehmen angreifbar für Cyberattacken machen kann. Klare Richtlinien und kontinuierliche Aufklärungsarbeit schützen vor solchen Gefahrenquellen. Zudem ist es essentiell ein ganzheitliches Sicherheitskonzept zu entwickeln, welches durch das Zusammenwirken von Prozessen, Technologie sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das sicherste Ergebnis erzielt. Dabei ist es oftmals hilfreich externes Fachwissen zu nutzen. Durch sogenannte Penetrationstests kann der Sicherheitsstand der Lieferketten überprüft werden und Schwachstellen offengelegt werden. Eine Supply Chain Management Software kann nützlich sein, um unter anderem den Zugang von Nutzungsgruppen zu regeln und zu erkennen, wenn Daten unrechtmäßig entwendet wurden. 

Es wird kaum möglich sein, eine hundertprozentige Datensicherheit im Unternehmen zu erreichen, nichtsdestotrotz ist es sehr wichtig die nötigen Schritte zu gehen, um Datenlecks so gut wie möglich zu vermeiden und Cyber-Sicherheit als festen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu etablieren. Bei Fragen rund um das Thema Datensicherheit und Logistik, wendet Euch gerne an unsere Ansprechpartner!  Quelle

 

 

 

Die digitale Transformation beeinflusst massiv alle Bereiche unseres Lebens – und somit auch die Logistikbranche. Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung – Schlagworte, die immer wieder in diesem Zusammenhang fallen. Da stellt sich zwangsläufig die Frage: Brauchen wir überhaupt noch Menschen in der Logistik? Und: Welche Rolle spielt der Mensch in der Logistik von morgen?

Die Logistik in Deutschland stellt den drittgrößten Wirtschaftszweig dar. Mehr als drei Millionen Menschen sind in diesem Bereich tätig.

 

 

 

Spezialist:innen: Warum Menschen in der Logistik unverzichtbar bleiben

Es wird vermutet, dass in den kommenden Jahren, zur Folge der Digitalisierung, vor allem der Akademikeranteil innerhalb der Branche um bis zu 60% steigen wird. IT ist mittlerweile ein unverzichtbarer Teil der Logistik geworden.Trotz technischen Fortschrittes ist und bleibt der Mensch aber unverzichtbar zur Ausführung von Logistikdienstleistungen. Es wird immer deutlicher, dass in der Zukunft Logistiktätigkeiten in einem Zusammenspiel von Menschen und Maschine durchgeführt werden.

Die Logistikbranche braucht sowohl Ingenieure, Informatiker und Mechatroniker, um Roboter und automatische Anlagen zu programmieren, wie auch Manager und Sachbearbeiter, welche die Datenströme interpretieren können. Besonders in der Lagerlogistik sind Menschen ein unverzichtbarer Bestandteil. Das liegt auch an den wechselnden Kunden und Produkten.

 

Eine vollständige Automatisierung wäre für all die individuellen Lösungen hier schlicht zu kompliziert sowie teuer und nicht wettbewerbsfähig.  Zudem sind manche Tätigkeiten manuell effizienter oder technisch einfach nicht möglich. Beispielsweise spezielle Verpackungstätigkeiten oder Berufskraftfahrer. 

Nichtsdestotrotz rechnen 70% der Logistikunternehmen damit, dass die Zahl der Arbeitsplätze aufgrund der Digitalisierung deutlich sinken wird. Dennoch sind die intellektuellen Fähigkeiten eines Menschen sehr schwer von einer Maschine ersetzbar. Der Erfolgsfaktor in der Logistik ist und bleibt immer noch der Mensch.

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Klimafreundlicher Versand: Wege den CO2 Ausstoß bei der Paketlieferung zu minimieren

Noch nie war Nachhaltigkeit ein so großes Thema wie heute. Auch im Paketversand spielt Umweltschutz eine immer größere Rolle. Viele der großen Transportdienstleister Deutschlands steigen in den Nachhaltigkeitstrend ein und werben mit grünem Versand. Aber wie ist das überhaupt möglich?

Ein Klick und zwei Tage später steht ein Dienstbote mit deinem Paket vor der Tür. Kein lästiges Suchen, Anstehen oder Schleppen mehr. Gefällt einem der Inhalt nicht, ist das Paket schnell mit dem Retouren-Zettel wieder auf dem Weg zurück zum Händler. Laut Umweltbundesamt ist das bei jedem zweiten Paket mit gekaufter Kleidung der Fall. Vier Milliarden Paketlieferungen verzeichnet Deutschland im Jahr 2020. Aber die zunehmende Popularität des Onlinehandels hat auch seinen Preis – nämlich in Form von CO2-Emissionen. Denn mehr Pakete bedeuten auch große Mengen an Verpackungen und zusätzliche Lieferwege. Ist es also klimafreundlicher für seine Einkäufe in das Geschäft zu gehen? Hier spalten sich die Meinungen. Die Studie des Umweltbundesamtes kommt zu einem überraschenden Ergebnis:

 

Onlineshopping verursacht in den meisten Fällen weniger CO2-Äquivalente als der Einkauf im Geschäft. Das liegt vor allem an dem Weg zum Geschäft und einer energiestärkeren Lagerung der Ware. Jedoch wird hier der Verpackungsmüll nicht mit einberechnet, welcher der Onlinehandel erzeugt. 

Außerdem werben viele Transportdienstleister heute mit einem grünen Versand. Ein klimafreundlicher Versand ist dann gegeben, wenn die Zustellung des Paketes nicht den CO2-Ausstoss in der Atmosphäre signifikant erhöht. Das kann ein Unternehmen gewährleisten, indem alle klimaschädlichen Aktivitäten verringert oder gar vermieden werden. Indem beispielsweise Pakete über längere Strecken statt im Flugzeug oder Diesellaster mit dem Zug oder per Schiff transportiert werden. In Städten stellen Lastenfahrräder und Elektrofahrzeuge eine grüne Transportmöglichkeit dar. Es ist zudem möglich, die CO2-Emissionen, die in der Zustellung verursacht werden, im Nachhinein zu kompensieren. Indem der Transportdienstleister beispielsweise an Klimaschutzprojekte spendet oder in Wiederaufforstung investiert. Zwar wird der Begriff “klimaneutral” in diesem Kontext gerne verwendet, jedoch ist es noch nicht möglich eine hundertprozentig klimaneutrale Zustellung zu gewährleisten, da weder umweltfreundlichere Transportwege noch CO2-Kompensationen den direkten Ausstoß an Klimagasen vollständig vermeiden können.    Quelle

 

 

Wie halte ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

Eine Studie des Münchner Ifo Instituts aus dem Jahr 2021 zeigt, dass 43% der Logistikbetriebe in Deutschland Probleme bei der Suche nach qualifiziertem Personal melden – das gilt sowohl für mittelständige Unternehmen als auch für Großunternehmen.

90% der Betriebe, laut einer Umfrage der BVL, geben an, dass sie den Mangel an geeigneten Fachkräfte-Personal spüren.

Ganze 43% sagen sogar, dass sie diesen stark spüren. Insgesamt sind rund 50.000 Stellen in der Logistikbranche unbesetzt. Besonders stark ist die Lagerlogistik davon betroffen – von Gabelstaplerinnen und Gabelstaplern bis hin zu Packerinnen und Packern.

Auch in den Transport und Zustellberufen ist ein zunehmendes Problem zu erkennen. Die unbeliebten Stellen sind meistens diese, die mit einer körperlichen Belastung einhergehen.

Wenn es nicht bald eine grundlegende Veränderung gibt, droht sich die Lücke im Fachkräftepersonal nur weiter zu vergrößern. Schließlich ist gerade bei der jungen Generation die Motivation diesen Berufszweig zu wählen immer geringer.

Nur 8% der Logistikbeschäftigten in Deutschland sind unter 25 Jahre alt. Bereits ein Viertel der Beschäftigten in Logistikberufen sind über 50. Grund dafür ist mit Sicherheit auch das verstaubte Image dieser Branche.

 

Unter-26-Jährige glauben vermehrt, dass es sich bei der Logistik überwiegend um körperlich anstrengende, monotone Tätigkeiten handle und meist veraltete Technologie eingesetzt werde, wie eine Studie von Amazon und der Hochschule für angewandte Wissenschaft Würzburg-Schweinfurt zeigt. Aber worauf kommt es bei der Personalgewinnung an und wie halte ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Wichtig ist es nicht nur, sich als Unternehmen zukunftsfähig und modern zu präsentieren, sondern es auch in der Essenz zu sein.

Die Digitalisierung hat die Branche in vielerlei Hinsichten stark geprägt und verändert. Es ist Zeit besonders die junge Generation von den vielfältigen Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten innerhalb der Logistik zu überzeugen und das veraltete Image der Branche endlich abzuschütteln.

Benefits wie flexible Arbeitszeiten, Veranstaltungen für Mitarbeitende, Weiterbildungen und gute Aufstiegschancen machen die Stelle für potenzielle Facharbeiterinnen und Facharbeiter noch spannender. Denn eins gilt mehr denn je: Jobs in der Logistik sind anspruchsvoll, abwechslungsreich und können Freude bereiten. Vor allem, wenn man Logistik so definiert wie wir – als smarte Logistik.  Neugierig? Dann schau mal hier vorbei: KARRIERE

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Kreative Verpackungszusätze: Wie hebe ich meine Ware positiv bei Kund:innen ab?

Es klingelt an der Tür. Der Postbote bringt einem das Paket. Man öffnet es und erhält sein Produkt. So laufen die meisten Paketübergaben ab. Routiniert, unpersönlich und vor allem spurlos. Dabei ist dieser Moment so wertvoll, um die Ware und vor allem das Unternehmen positiv von der Konkurrenz abzuheben. Eine positive Customer Experience und das Festigen der Kundenbeziehung ist ein wesentlicher Teil des Erfolges eines Unternehmens. Es ist viel einfacher und kosteneffizienter, einen glücklichen Kunden zu binden, als einen Neukunden zu akquirieren. In einem so übersättigten Markt, wie dem  E-Commerce, kann ein positives Markenimage den Kunden davon überzeugen, sich nicht für die Konkurrenz zu entscheiden und deiner Marke treu zu bleiben. Wenn der Kauf mit einer positiven Emotion verbunden wird, ist die Wahrscheinlichkeit sehr viel höher, sich für einen Folgekauf in der Zukunft zu entscheiden. 

Das beginnt schon beim Betreten des Online Shops, beinhaltet einen guten Kundensupport sowie auch eine zufriedenstellende Lieferung. Denn ein zufriedener Kunde bedeutet auch ein treuer Kunde. Ein Value-Added Service und einfacher Weg den Kunden positiv aufzufallen, ist es passende Verpackungszusätze zu der Bestellung hinzuzufügen.

Dafür muss sich erst gefragt werden, welche Werte das Unternehmen hervorheben möchte. Was soll an den Kunden übermittelt werden? Eine besondere Hochwertigkeit? Die Qualität des Produktes? Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis oder die besondere Nachhaltigkeit des Unternehmens? Je nachdem können unterschiedliche Zusätze dem Kunden eine Freude machen oder auch nützliche Informationen übermittelt werden. 

Beispielsweise könnte auf die Nachhaltigkeit der Verpackungsmaterialien aufmerksam gemacht werden. Bei hochwertigen Produkten ist eine besonders schöne Präsentation der Ware sehr wichtig – Seidenpapier statt Plastiktüten. 

Für ein persönliches „Geschenk“ sowie einen möglichen Folgekauf können Codes und persönliche Sonderangebote sowie Rabatte für weitere Käufe im Onlineshop mitgegeben werden. Auch ein schöner Produktkatalog führt zu möglichen weiteren Bestellungen. Je nach Inhalt können kleine, nützliche Aufmerksamkeiten einen besonders schönen Eindruck hinterlassen.

Beispielsweise ein Lesezeichen bei einer Buchbestellung oder ein Lippenbalsam bei einer Kosmetikbestellung. Besonders gut kommen auch immer personalisierte Ansätze an. Eine handgeschriebene Dankeskarte oder der Name des Paketpackers oder -packerin geben der Bestellung eine persönliche Note. Der Empfänger baut dadurch eine individuelle Verbindung zu dem Unternehmen auf.

 

Brexit: Auswirkungen auf die Logistikbranche

Zurzeit ist Großbritannien nach den vielen Skandalen und dem Rücktritt Boris Johnsons als Parteichef in aller Munde. Auch das kürzliche Ableben der Queen hat zu viel Aufmerksamkeit und Bestürzung in der Medienwelt geführt. Aber auch in den letzten Jahren hat das Land für viel Gesprächsstoff gesorgt – Grund dafür: Der kontroverse Austritt Großbritanniens aus der EU. Noch immer beeinflusst der Brexit die deutsche Politik, Wirtschaft und Logistik.

Im März 2017 erklärte die britische Regierung den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union. Im Januar 2021 ist Großbritannien dann auch aus der EU-Zollunion und dem Binnenmarkt ausgetreten. Die Auswirkungen kriegen Unternehmen noch heute zu spüren.

Was hat sich in der Logistikbranche seitdem geändert? Vor dem Brexit konnten Waren von einem EU-Land problemlos in ein anderes transportiert werden. An den Grenzen wurden keine Zölle erhoben und die Verzögerungen waren minimal. Nun versteuern sich nicht nur die Waren, sondern auch die Kosten für den Transport und der Zeitaufwand sind erheblich gestiegen. Alle Güter müssen formell deklariert und von Behörden überprüft werden, was zu langen Wartezeiten führt. Viele Logistikunternehmen müssen aufgrund von aufwändigen Zoll- und Sicherheitskontrollen mit langen Standzeiten für ihre Fahrer und großen Zeitverlust rechnen. Denn sobald eine im LKW enthaltende Sendung unzureichend oder inkorrekt deklariert ist, bleibt das Fahrzeug an der Grenze stecken und blockiert andere Transporte. Dies verursacht die langen Wartezeiten bei der Ein- und Ausfuhr in das Land.  Das hat beispielsweise zur Folge, dass der Handel von schottischen Meeresfrüchten mit der EU komplett zusammengebrochen ist, da die Produkte bis zur Ankunft verdorben sind. 

Um mögliche Komplikationen, die zu einem Kosten- oder Zeitverlust innerhalb der Lieferkette führen können, so gut wie möglich zu minimieren, ist es maßgeblich für Logistikunternehmen zu garantieren, dass für den Transport vollständige und vorschriftsmäßige Anmeldungen bereitgestellt sind. Eine breite Kenntnis der Anforderungen und Vorschriften ist notwendig. 

Am negativsten wird wahrscheinlich Großbritannien von der komplexen Vorschriftenlage betroffen sein, da diese das Land als Gelegenheitsziel unattraktiv machen. Es werden „green lanes“ (deutsch. „Grüne Fahrbahnen“) gefordert, um schnellen und freien Warenverkehr zu ermöglichen.  Trotz allem kann der Brexit für viele Unternehmen durch erhöhte Flexibilität auch eine Chance darstellen, Lieferketten krisensicherer zu gestalten. 

 

 

Frauen sehen höhere Chancen für eine Karriere in der Logistikbranche als Männer. Das zeigt eine neue Studie von Amazon zusammen mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Sie stellt heraus, dass weibliche Befragte der Logistikbranche und deren Karrierechancen durchgehend positiver aufgestellt sind. Frauen rechnen eher damit, dass die Logistik in Zukunft aufgrund zunehmender Automatisierung mehr Arbeitsplätze bereitstellen wird als Männer. Und auch der Aussage, dass die Logistik für Fachkräfte und Studienabsolventen Arbeits- und Karrieremöglichkeiten bietet, stimmen sie eher zu. Das ist ein positiver Wandel, schließlich ist die Logistikbranche noch immer stark männerdominiert.

 

 

Die Logistik der Zukunft ist weiblich

2017 lag der Frauenanteil bei nur 20,7% (Studie BVL 2019). Grund dafür können veraltete Stereotype sein – so wird Logistik beispielsweise häufig mit körperlicher Arbeit verbunden. Logistik wird schnell mit riesigen Lagerhallen und Transportfahrzeuge assoziiert. Dabei hat diese Branche so viel mehr zu bieten!

Heutzutage gehören zu den wichtigen Aufgaben von Logistiker und Logistikerinnen eine weitumfassende analytische Begabung, hohe Kommunikationsfähigkeit und ein guter Organisationssinn. Die Tätigkeiten innerhalb der Branche haben sich durch die Digitalisierung stark gewandelt und mehr denn je werden weibliche Fach- und Führungskräfte gebraucht und vielfältige Karrieremöglichkeiten für Frauen und Männer geboten. 

Zudem wirkt sich ein höherer Frauenanteil in den Logistikunternehmen positiv auf alle Beteiligten aus. Denn Studien belegen, dass gemischte Teams deutlich besser performen.

 

Eine diversere Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann zu einer bis zu 48% höheren Eigenkapitalsrendite führen. Das liegt daran, dass sich die Geschlechter in ihren Stärken ergänzen und dadurch einen breiteres und vollumfängliches Leistungsspektrum abdecken. Vereinigungen wie „Ladies in Logistics“ oder der „DamenLogistikClub“ bieten Frauen in der Branche einen Ort, um sich auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Natürlich sind auch die Logistikunternehmen in der Verantwortung, weibliche Karrieren zu fördern und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle wohlfühlen. Grundlage dafür sind beispielsweise flexible Arbeitszeiten und gute Aufstiegschancen.

Auch Twenty 5 Logistik ist immer wieder auf der Suche nach engagierten Frauen, die sich für die Logistik von Morgen interessieren und Teil unseres Teams werden wollen! Schaut doch gerne auf unserer Karriereseite nach offenen Stellen vorbei.

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Gefahrengut und Gefahrenstoffe: Wo liegen die Unterschiede?

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Gefahrengüter und Gefahrenstoffe sind maßgeblich zur sicheren Lagerung und Beförderung dieser. Dadurch wird nicht nur die Einhaltung von Rechtsvorschriften gesichert, sondern auch der Umweltschutz und die Sicherheit von Mitarbeitenden. 

Oft werden die Begriffe Gefahrengut und Gefahrenstoff fälschlich gleichgesetzt. Wir klären die Unterschiede:

Gefahrenstoffe sind gefährliche Stoffe, die gelagert oder verwendet werden. Es geht also bei der Lagerung eine Gefahr aus – es handelt sich um Stoffe, die bei Kontakt schädlich für Körper und/oder Umwelt sind. Diese sind immer durch ein Label gekennzeichnet (bspw. giftig, ätzend, umweltgefährdend etc.) und ein Sicherheitsdatenblatt enthält weitere wichtige Informationen zu dem jeweiligen Gefahrenstoff.

Gefahrengüter hingegen stellen eine Gefahr während des Transportes dar. Besonders im Falle eines Unfalls kann von einer weiteren Gefährdung des Stoffes oder des Gegenstandes ausgegangen werden. Eine besondere Vorsicht ist also bei der Beförderung des Gefahrengutes, von der Verpackung bis hin zur Entgegennahme, zu bewahren. Durch Gefahrgutbeauftragte und Gefahrguttransporte wird ein sicherer Umgang gewährleistet.

Nicht alle Gefahrengüter sind also Gefahrenstoffe und nicht alle Gefahrenstoffe sind Gefahrengüter. 

Sendungsverfolgung – ein Blick hinter die Kulissen

 

Ein Mausklick und nur ein paar Tage später steht das gewünschte Produkt vor unserer Tür. Ist man ungeduldig oder will genau wissen, wann es ankommt und wo es sich in diesem Moment befindet, reicht ebenfalls ein Mausklick aus, um dies herauszufinden. Egal ob noch im Lager, Versandzentrum oder im Zustellfahrzeug – heutzutage haben wir unsere Bestellungen immer im Blick. Denn bestellen wir online ein Paket oder verschicken es selbst, kann meist live verfolgt werden, wo sich dieses gerade befindet und wann es erwartet werden kann. Bei manchen Anbietern kann sogar das Paket im Lieferwagen bis an die Haustür getrackt werden. Ist man zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause, kann der Lieferort oder Liefertermin angepasst werden. Aber wie funktioniert das eigentlich?

Das Prinzip ist simpel: Die Postsendungen werden mit maschinell lesbaren Etiketten versehen, welche die genaue Identifikation des Paketstückes beinhalten. In automatisierten Sortierstationen an verschiedenen Knotenpunkten wird dann anhand dieser erkannt, wohin die Sendung geleitet werden soll. Dieser Scanvorgang wird dann in einer zentralen Datenbank gespeichert und ergibt die Sendungshistorie, welche in der Online-Paketverfolgung hinterlegt wird. Der Kunde kann so nachvollziehen, wo sich das Paket zu welchem Zeitpunkt befindet. Einige Paketdienstleister bieten zudem ein Live-Tracking des Zustellfahrzeuges an. Mithilfe von GPS kann der Kunde zeitgleich auf der Karte mitverfolgen, wo sich sein Paket befindet und wie viele Zustellstopps noch abgefahren werden müssen, bevor das Paket sein Ziel erreicht.

Zudem erhält der Kunde auch eine Ankunftsprognose. Diese wird durch Künstliche Intelligenz erstellt. Indem wichtige Faktoren, wie Lieferaufkommen, Entfernung und Stoßzeiten mit einberechnet werden, ist eine Software dazu in der Lage eine möglichst präzise Prognose zu kalkulieren. Diese ist mittlerweile so genau, dass sogar eine Uhrzeit für die Ankunft des Paketes prognostiziert werden kann.

Eine Sendungsverfolgung dient aber nicht nur den Kunden, sondern hat auch erhebliche Vorteile für den Logistikdienstleister. Das Tracking der Pakete schützt vor Diebstahl und Schwund und ermöglicht die erfolgreiche Zustellung zu überwachen, indem die Übergaben der Sendungen an Beteiligte der Lieferketten kontrolliert werden. 

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Unser offizieller Blog-Verantwortlicher.

Dein Ansprechpartner.

Hannes Marin

Projektleitung Marketing & Vertrieb

E-MAIL: Hannes.Marin@T5-Logistik.com

TEL.: +49 (0) 175/ 1472393 

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